Bezirke und Stadtteile von München
Hier findest Du Informationen über folgende Bezirke: Allach-Untermenzing, Altstadt-Lehel, Au-Haidhausen, Aubing-Lochhausen-Langwied, Berg am Laim, Bogenhausen, Feldmoching-Hasenbergl, Hadern, Laim, Maxvorstadt, Milbertshofen-Am Hart, Moosach, Neuhausen-Nymphenburg, Obergiesing, Pasing-Obermenzing, Sendling-Westpark, Sendling, Ramersdorf-Perlach, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt.
Allach-Untermenzing
Allach-Untermenzing ist ein eine kinderreicher, vorstädtisch anmutender Stadtteil Münchens mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern, der immer noch sehr ländlich geprägt ist und seit 1938 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Allach und Untermenzing besteht.
Allach-Untermenzing, der Münchner Bezirk Nummer 23, befindet sich am nordwestlichen Rand der Isarmetropole und grenzt im Westen an den Bezirk Aubing-Lochhausen-Langwied, im Süden an Pasing-Obermenzing und im Osten an die Bezirke Moosach und Feldmoching-Hasenbergl.
Auffallend in Allach sind die geringe Bevölkerungsdichte und das reichhaltige Angebot an weitgehend unberührter Natur. Das Landschaftsschutzgebiet der Angerlohe und der Allacher Forst sind die grünen Lungen des Stadtteils. Parallel dazu finden sich hier aber auch einige wichtige Industrieansiedlungen, in denen viele Allacher Arbeit finden.
Ähnlich ist es im benachbarten Untermenzing; auch wähnt man sich teilweise eher auf dem Land als inmitten einer Großstadt. Dennoch ist der gesamte Bezirk verkehrstechnisch und infrastrukturell hervorragend erschlossen.
Durch beide Ortsteile fließt der idyllische Fluss Würm, an deren Ufer sich die meisten der zahlreichen Grünflächen des Bezirkes finden.
Vor allem aufgrund der günstigen Lage zwischen Naturnähe am Rande der Großstadt und wegen des guten Gefühls, trotzdem nicht zu weit weg vom urbanen Trubel zu sein, leben in Allach-Untermenzing sehr viele Familien mit Kindern.
Altstadt-Lehel
Mitten im historischen Herzen Münchens liegt der Bezirk Nummer 1, Altstadt-Lehel. Der Stadtbezirk umfasst zum einen die vom Altstadtring umgrenzte historische Altstadt, und zum anderen Lehel, das nordöstlich an die Altstadt anschließt und von der Isar im Osten und dem Englischen Garten sowie der Prinzregentenstraße im Norden begrenzt wird.
Altstadt-Lehel wird umgeben von (im Uhrzeigersinn): Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Maxvorstadt, Schwabing-Freimann, Bogenhausen und Au-Haidhausen. Unter all diesen Vorstädten ist der Ortsteil Lehel die älteste – sie wurde bereits 1724 nach München eingemeindet. Heute beherbergt Lehel eine Vielzahl kultureller und öffentlicher Einrichtungen und es finden sich hier viele repräsentative Altbauten. Die exklusive Lage zum Isarufer und zum Englischen Garten ist allerdings teuer – die Mieten liegen über dem städtischen Schnitt.
In der Altstadt findet man das Postkarten-München: Die zwei Türme der Frauenkirche, die Wasserfontänen des Karlsplatzes, die Feldherrnhalle, die Oper, die historische Residenz, der Viktualienmarkt oder das Hotel Bayerischer Hof – alle liegen sie in der Altstadt und begeistern Jahr für Jahr unzählige Touristen. Aber auch wenn keine Besucher durch die Straßen flanieren, schlägt in der Altstadt das Herz Münchens ohne Unterlass: Kneipen, Clubs, Ateliers, Biergärten, Restaurants und Museen – hier ist wirklich immer was los und an Ruhe nur selten zu denken. Da aber ohnehin nicht sehr viele Menschen hier tatsächlich leben, ist dies auch nicht weiter schlimm.
Au-Haidhausen
Der Münchner Stadtbezirk Nummer 5 liegt im zentral-südlichen Bereich der bayrischen Landeshauptstadt und grenzt im Norden an Bogenhausen, im Osten an Berg am Laim, im Süden an Obergiesing, auf dem Isarflussniveau an Untergiesing, und nach Westen zu schließt der Bezirk mit der Isar ab.
Der Bezirk setzt sich aus den beiden Ortsteilen Au und Haidhausen zusammen. Die Au liegt gegenüber der Altstadt auf der östlichen Flussniederung der Isar, Haidhausen oberhalb der Au auf der Isarhochterrasse.
Au und Haidhausen waren früher Herbergsviertel der Handwerker und Tagelöhner vor den Toren Münchens und wurden 1854 eingemeindet. In der Gründerzeit entwickelten sich die Stadtteile zu typischen Arbeitervorstädten. Lange Zeit hatten überdurchschnittlich viele Brauereien ihren Sitz in Au und Haidhausen, da sie hier, am rechten Isarhochufer, also an der Terrassenkante, gute Standorte für Tiefbrunnen und Lagerkeller vorfanden. Daher kommt übrigens auch noch die heute gebräuchliche Bezeichnung ‚Keller’ für Kneipe oder Wirtschaft.
Früher waren in der Au und in Haidhausen früher Wohn- und Gewerbegebiete zu gleichen Teilen vertreten. Inzwischen wurde das Gewerbe größtenteils ausgelagert und es finden sich fast nur noch Wohnhäuser. Während in Haidhausen vorwiegend Personen aus der Mittelschicht aber auch Studenten und Künstler leben, wird die Au von einer eher exklusiveren Klientel geschätzt – die hervorragende Lage an den Isarauen trug ihren Teil dazu bei.
Aubing-Lochhausen-Langwied
Aubing-Lochhausen-Langwied ist der mit rund 3400 Hektar größte Bezirk Münchens. Da sich hier aber immer noch viele ausgedehnte Wald- und Grünflächen finden, ist Aubing-Lochhausen-Langwied aber zugleich auch der Bezirk mit der geringsten Bevölkerkungsdichte.
Aubing-Lochhausen-Langwied liegt am westlichen Rand Münchens und grenzt im Osten an die Bezirke Pasing-Obermenzing und Allach-Untermenzing. In allen anderen Himmelsrichtungen erreicht man das bayrische Umland.
Aubing-Lochhausen-Langwied ist sowohl für den öffentlichen Verkehr als auch für den Individualverkehr sehr gut angebunden. Um den Bezirk herum erreicht man zwei Autobahnen und im Bezirk verkehren vier S-Bahn-Linien.
Lochhausen ist der nördlichste der drei Ortsteile. In der dörflichen Atmosphäre, umgeben von Wiesen und Wäldern, finden vor allem junge Familien eine günstige Wohngegend.
Fährt man von Lochhausen weiter nach Süden erreicht man zunächst Langwied und dann Aubing. Auch Langwied überzeugt vor allem durch viel Natur: weitläufige Grün-, Wald- und landwirtschaftlichen Nutzflächen durchziehen und umgeben den Stadtteil im Norden und Westen. Die vergleichweise wenigen Bewohner wissen neben der Naturnähe vor allem die günstigen Mieten und die Nähe zur Innenstadt zu schätzen.
Das ehemalige Dorf Aubing wurde in den 60er Jahren um mehrere Großwohnsiedlungen ausgebaut. Umgeben von Grünflächen lässt es sich im kinderreichsten Stadtteil Münchens immer noch verhältnismäßig günstig wohnen. Jedoch bedrohen immer mehr Großwohnprojekte das verbliebene dörfliche Idyll.
Berg am Laim
Auf einer Fläche von 631 Hektar erstreckt sich der Stadtbezirk 14, Berg am Laim. Westlich liegt Haidhausen, nördlich Bogenhausen, im Osten Trudering und im Süden Ramersdorf.
Berg am Laim besteht aus den historischen Ortsteilen Baumkirchen, Echarding und Josephsburg. Josephsburg und Echarding bilden das westliche Zentrum des Stadtteils mit großen Grünflächen rund um die sehenswerte St.-Michael-Kirche aus dem 18. Jahrhundert.
In Berg am Laim liegen auf dem Gelände des ehemaligen Pfanni-Werkes mit der Kultfabrik, und den Optimolwerken zwei der beliebtesten und größten Partymeilen Münchens. Auf dem Gelände der Kultfabrik befinden sich in über 60 % der bebauten Fläche viele Künstlerateliers, kleine Handwerksbetriebe und vereinzelt auch Büros. Mit der whiteBOX, die seit Dezember 2005 von einem eigenen Kunstverein betrieben wird, hat Berg am Laim auch eine große Veranstaltungshalle für Kunstevents wie Ausstellungen, Theater und Konzerte. Dies ist aber nur eine Zwischennutzung: auf dem ganzen Industriebgelände neben dem Ostbahnhof ist eine völlige Neuplanung vorgesehen. Unter dem Projektnamen ROST (Rund um den Ostbahnhof) soll hier nämlich ab 2010 ein neues Wohn- und Gewerbegebiet entstehen. Bestimmte Elemente aus der bisherigen Kultfabrik sollen dabei aber erhalten bleiben.
Berg am Laim war früher vor allem ein Wohnort für Arbeiter. Heute fühlen sich hier eigentlich alle Berufsgruppen wohl. Schließlich kann man hier, im östlichen München, günstig und dennoch zentral wohnen.
Bogenhausen
Bogenhausen, der 13. Münchner Bezirk, liegt im Nordosten der Stadt und umfasst folgende Stadtteile: Alt-Bogenhausen, Parkstadt-Bogenhausen, Oberföhring, Johanneskirchen, Englschalking, Denning, Daglfing und Zamdorf. Bogenhausen erstreckt sich auf einer Fläche von 2400 Hektar vom Rand der Innenstadt bis an die nordöstliche Stadtgrenze. Im Westen fließt die Isar und im Süden markiert die Prinzregentenstraße die Grenze Bogenhausens. Seit der Spätgründerzeit wurde von der Prinzregentenstraße aus in Richtung St. Georg ein weitflächiges, repräsentatives Villen- und Mietshausviertel errichtet, das bis heute das Bild von Bogenhausen in der öffentlichen Meinung prägt. So wird der Bezirk innerhalb der Münchner Stadtstruktur als exklusive Wohngegend geschätzt. So lebt zum Beispiel in Alt-Bogenhausen eher die gehobene Mittelschicht: Jugendstil-Villen prägen neben historischen Wahrzeichen Münchens wie dem Friedensengel oder dem Prinzregententheater das Bild des Viertels. Jedoch finden sich in Bogenhausen auch eher weniger exklusive Viertel. Um den Arabellapark sowie in Daglfing, Englschalking und Johanneskirchen wurden seit den 50er Jahren zahlreiche Wohngebiete mit Hochhäusern errichtet. Der öffentliche Nahverkehr Bogenhausens ist vor allem durch die U4, die Trambahnlinie 18 sowie die S8 gut erschlossen. Generell ist Bogenhausen ein vielseitiger Bezirk Münchens, in dem sich alle Facetten großstädtischen Wohnens und Lebens wieder finden.
Feldmoching-Hasenbergl
Feldmoching-Hasenbergl besteht aus den beiden Stadtteilen Feldmoching und Hasenbergl und ist der zweitgrößte Bezirk Münchens. Auf einer Fläche von über 2800 Hektar leben in den zum Bezirk gehörenden Ortsteilen Fasanerie, Feldmochinger Anger, Harthof, Lerchenau, Lerchenauer See und Ludwigsfeld knapp über 123000 Einwohner.
Feldmoching-Hasenbergl grenzt im Süden an den Bezirk Moosach, im Westen an Allach-Untermenzing, im Norden an das Bundesland Bayern und im Osten und Südosten an den Bezirk Milbertshofe-Am Hart.
Lange Jahre in seiner Geschichte galt Feldmoching-Hasenbergl als Arme-Leute-Viertel. Das begann schon zur Zeit der Gründung Münchens, denn Feldmoching-Hasenbergl liegt in der flachen Münchener Schotterebene, die wegen ihrer Wasserarmut und geringen Fruchtbarkeit für Menschen nur wenig anziehend war. Im 20. Jahrhundert mangelte es dem Bezirk lange an den wichtigsten infrastrukturellen Einrichtungen, so dass nicht viele Münchner freiwillig hierher zogen. Mittlerweile hat sich auf diesem Sektor viel getan: Schulen und weitere öffentliche Einrichtungen entstanden, durch gezielte Nachverdichtungen und Sanierung von bestehenden Gebäuden wurde die Lebensqualität entscheidend gesteigert und außerdem wurde Feldmoching-Hasenbergl an das S- und U-Bahnnetz angebunden. So hat sich der Bezirk des miesen Rufes vergangener Tage inzwischen entledigen können und sich zu einem beliebten und günstigen Wohngebiet des Münchner Nordens entwickelt.
Hadern
Hadern ist Münchens südwestlichster Stadtbezirk und vor allem durch den modernen Klinikkomplex Großhadern in der ganzen Isarmetropole bekannt. Hadern ist ein ehemaliges Bauerndorf, besteht heute aus den Wohnvierteln Kleinhadern, Neuhadern, Blumenau, Großhadern und Hadern und beheimatet heute auf einer Fläche von 922 Hektar 43000 Einwohner.
Der 20. Bezirk der bayrische Landeshauptstadt grenzt im Süden an Thalkirchen-Obersendling- Forstenried-Fürstenried-Solln, im Westen an das Bundesland Bayern, im Norden an Pasing-Obermenzing und Laim sowie im Osten an den Bezirk Sendling-Westpark. Ein großer Teil des Bezirks wird vom Waldfriedhof, dem größten Friedhof Münchens eingenommen.
Hadern liegt westlich der Fürstenriederstraße zwischen der A 95 (Garmisch-München) im Süden und der Senftenauerstraße im Norden. Die U-Bahnlinie 6 führt von der Innenstadt durch den Stadtbezirk bis zum Klinikum. Innerhalb des Stadtbezirks verkehren verschiedene Buslinien. Die Infrastruktur ist somit als optimal zu bezeichnen. Im ganzen Stadtbezirk herrscht ein ausgeprägtes Vereinsleben, womit auch für kulturelle Abwechslung gesorgt ist. Die Grünflächen des Waldfriedhofs und des Forstenrieder Parks bieten großzügige Erholungsmöglichkeiten.
In Hadern wohnen hauptsächlich Klinikangehörige, Studenten und ältere Menschen. In den letzten Jahren siedeln sich auch vermehrt junge Familien an. Diese kamen vor allem deshalb, weil neben der verkehrstechnischen auch die soziale Infrastruktur (Bildung, Einkaufen und Sport) in Hadern gut ausgebaut ist.
Laim
Laim, der 25. Bezirk Münchens, erstreckt sich im Münchner Westen zwischen der Schwanthalerhöhe und Pasing. Im Norden trennt die Landsbergerstraße Laim von Nymphenburg, und im Süden verläuft die A96. Laim existierte als eigenständige Ortschaft schon viel länger als München, jedoch konnte der spätere Stadtteil erst mit der Eröffnung des ehemals größten Güter- und Rangierbahnhof einen beträchtlichen Schritt nach vorne machen und mehr Bewohner anlocken. Inzwischen wohnen in Laim auf einer Fläche von ca. 530 Hektar über 48000 Menschen.
Laim war lange ein traditionelles Arbeiterviertel, hat sich aber seit der Stilllegung des Bahnhofes Mitte der 90er Jahre zu einer mittelständischen Familiensiedlung entwickelt. Wer Ruhe sucht, wird sie in den Nebenstraßen rund um den Laimer Platz, rechts und links von der Fürstenrieder Straße finden. Hier bestimmen Einfamilien- und Reihenhäuser das Stadtteilbild; es finden sich aber auch einige Wohnblocks und klassische Altbauten. Diese werden hauptsächlich von Familien, Rentnern und auch einigen Studenten bewohnt. Die Mieten sind im Münchner Vergleich gesehen, eher niedrig.
Das Stadtteilherz bildet der Agricolaplatz, mit dem bekannten Kino „Rex“, einem der ältesten Münchens. In dem über hundert Jahre alten Haus befinden sich Kino, Kneipe und Biergarten unter einem Dach. Hier trifft man sich abends – denn viel mehr Möglichkeiten des Nachtlebens hat Laim nicht zu bieten. Dafür ist man aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell in den anderen Stadteilen München auf der Piste.
Maxvorstadt
Die Maxvorstadt liegt im Herzen Münchens und grenzt an den nordwestlichen Teil der Münchner Altstadt. Die Maxvorstadt wurde 1825 von Ludwig I. als erste planmäßige Stadterweiterung Münchens konzipiert und im klassizistischen Stil erbaut.
Im Osten erreicht man den Englischen Garten, im Norden Schwabing, im Westen grenzt die Maxvorstadt an Neuhausen und im Süden an den Bezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Die Maxvorstadt ist mit drei U-Bahnlinien, zahlreichen Tram-Bahnlinien und Bussen infrastrukturell hervorragend erschlossen.
In der Maxvorstadt lassen sich drei Zentren ausmachen, die auf die ehemaligen Bezirke zurückgehen, aus denen die Maxvorstadt 1992 ‚zusammengesetzt’ wurde: Maxvorstadt-Universität, Maxvorstadt-Königsplatz-Marsfeld und Maxvorstadt-Josephsplatz. In der Maxvorstadt rund um die Universität prägen die zahlreichen Studenten der Hochschule den Charakter des Bezirks. In der Gegend rund um den Königsplatz finden sich zahlreiche kulturelle Highlights und das Quartier Maxvorstadt-Josephsplatz wird als ruhige Wohngegend geschätzt. Entlang der Ludwigstraße prägen prachtvolle Bauten des Klassizismus, wie die Staatsbibliothek, die Akademie der Bildenden Künste und das Siegestor das Stadtteilbild. Auch der großzügig angelegte Königsplatz mit Glyptothek, Propyläen und den Pinakotheken wird von Besuchern und Bewohnern der Maxvorstadt gleichermaßen geschätzt. Drei Zentren des Stadtteils sind auszumachen: die studentische Maxvorstadt rund um die Universität/Schellingstraße, die kulturelle Maxvorstadt rund um den Königsplatz und die etwas ruhigere Wohngegend Maxvorstadt-Josephsplatz.
Derartige Vielfalt und steingewordene Historie hat natürlich ihren Preis. In der Maxvorstadt sind die Mieten sogar für Münchner Verhältnisse relativ hoch. Jedoch wohnt man hier dafür in einem der schönsten Bezirke Münchens.
Milbertshofen-Am Hart
Milbertshofen-Am Hart ist der elfte Münchner Stadtbezirk und liegt wie ein gespiegeltes ‚L’ im Nordwesten der Isarmetropole. Im Süden grenzt Milbertshofen-Am Hart an Schwabing-West und Neuhausen-Nymphenburg, im Südwesten umfasst der Stadtbezirk auch den größten Teil des Olympiageländes bis hin zur Landshuter Allee. Im Westen erreicht man Moosach und Feldmoching-Hasenbergl, nördlich grenzt Milbertshofen-Am Hart an das bayrische Umland und im Osten an den Münchner Stadtbezirk Schwabing-Freimann.
Der Bezirk setzt sich zusammen aus den drei Stadtteilen Am Hart (im Norden), Milbertshofen (südlich darunter) und Am Riesenfeld (westlich von Milbertshofen).
Das Stadtteilbild Milbertshofens wird zum größten Teil von mehrgeschossigen Wohnanlagen aus den 50er, 60er und 70er Jahren, einigen sozialen Wohnbauten, sowie Reihen- und Einfamilienhäusern geprägt. Im Ende der 60er Jahre angelegten Olympiadorf im Westen des Bezirks leben Studenten, Beamte und Akademiker in verkehrsberuhigter und grüner Atmosphäre. Bundesweit bekannt ist Milbertshofen vor allem als Standort von BMW. Im Stadtteil Am Hart finden sich viele weitläufige Grünflächen. Gegenwärtig wird hier ein Neubaugebiet für mehrer tausend Bewohner realisiert.
Generell ist Milbertshofen-Am Hart eher Standort für Industrie und Gewerbe als Wohnort. Neben BMW haben sich hier zahlreiche weitere Firmen angesiedelt und sorgen dafür, dass der Bezirk in ganz München die höchste Anzahl an Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe aufweist.
Moosach
Das ehemalige Dorf Moosach liegt im Nordwesten Münchens und erstreckt sich von der Landshuter Allee im Osten über das Rangierbahnhofgelände im Norden und die Waldhornstraße im Westen bis zum Westfriedhof im Süden und bildet zusammen mit den Ortsteilen Hartmannshofen, Pressestadt und Borstei den Münchner Stadtbezirk 10.
Den Namen verdankt das ehemalige Dorf der Moosach, einem knapp 60 km langen linken Nebenfluss der Isar.
Im Süden Moosachs liegt Neuhausen-Nymphenburg, im Osten Pasing-Obermenzing und Allach-Untermenzing, im Norden erreicht man den Bezirk Feldmoching-Hasenbergl.
Auf einer Fläche von rund 1100 Hektar (47000 Einwohner) vereinen sich typische Wohnsiedlungen mit Gewerbezentren. Die U-Bahnlinie 1 und eine S-Bahn Station ermöglichen eine schnelle Verbindung in die Innenstadt. Eine Trambahnlinie und verschiedene Buslinien sorgen für eine gute Verkehrsanbindung innerhalb des Stadtteils. Leider hat dies und die häufig genutzten Durchfahrts- und Hauptverkehrsstrassen auch eine erhöhte Lärm- und Abgasbelastung zur Folge. Einen gewissen Ausgleich bringen jedoch die im Bezirk liegenden Landschaftsschutzgebiete Kapuzinerhölzl und Hartmannshofer Wald, einige Kleingartenanlagen, sowie der Westfriedhof mit sich.
Moosach ist ein solider Münchner Bezirk, der vor allem von kinderreichen Familien geschätzt wird. Ein aktives Nachtleben sucht man hier demnach auch vergebens. Die Kultur wird von einem ausgeprägten Vereinsleben geprägt.
Neuhausen-Nymphenburg
Neuhausen-Nymphenburg ist der neunte Münchner Stadtbezirk und liegt leicht westlich im Herzen der Stadt. Neuhausen-Nymphenburg grenzt im Süden an die Schwanthalerhöhe und Laim, im Westen an Pasing-Obermenzing und im Norden an Moosach und Milbertshofen-Am Hart. In östlicher Richtung erreicht man Schwabing-West und die Maxvorstadt.
Typisch für den Bezirk ist seine Mischung unterschiedlicher städtebaulicher Bereiche. In Nymphenburg zum Beispiel entstand im 19. Jahrhundert um das gleichnamige Schloss herum ein repräsentatives Wohnviertel, in dem man heute noch prachtvolle Altbauten und gut erhaltene Villen bewundern kann. Das Schloss, früher Sommerresidenz der bayerischen Kurfürsten und Könige, bildet zusammen mit dem weitläufigen Nymphenburger Park und dem Schlosskanal eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Münchens.
Neuhausen wurde 1890 nach München eingemeindet und war damals schon ein wohlhabendes Stadtviertel. Deswegen prägen hier noch heute Wohn- und Geschäftshäuser aus der Gründerzeit das Bild. Im Süden Neuhausens, entlang der Gleisanlagen, findet man vorwiegend Gewerbeflächen, welche jedoch zunehmenden neuen Wohnungsbauprojekten weichen müssen. Mittelpunkt des Stadtteils ist der Rotkreuzplatz. Generell ist Neuhausen ein äußerst beliebtes und schmuckes Wohnviertel der Mittelschicht mit erschwinglichen Mieten und einer hohen Wohnqualität.
Ein weiteres Plus Neuhausen-Nymphenburgs ist die gute Infrastruktur. Durch die zentrale Lage lassen sich sowohl alle wichtigen Linien des öffentlichen Personennahverkehrs als auch Autobahnen und Bundesstraßen schnell und unkompliziert erreichen.
Obergiesing
Obergiesing ist der 17. Münchner Stadtbezirk, liegt im Südwesten der Stadt und setzt sich zusammen aus den beiden Stadtteilen Obergiesing (oberhalb der Hanglinie der Isar) und Südgiesing (unterhalb der früheren Flussauen). Im Süden Obergiesing erreicht man bereits das bayrische Umland, im Westen grenzt der Bezirk an Untergiesing-Harlaching, im Norden an Au-Haidhausen und im Osten an den Bezirk Ramersdorf-Perlach.
Der Bezirk Obergiesing kann auf eine über 1200-jährige Geschichte zurückblicken. Für die Entwicklung Münchens war er in sofern von Bedeutung als das hier zahlreiche Einrichtungen entstanden, die im wohlhabenden München weniger gern gesehen waren: Irrenhaus, Krankenhaus und Friedhof. 1854 wurde die Gemeinde Giesing, der Vorläufer des Bezirkes, schließlich nach München eingemeindet.
Da Obergiesing im Zweiten Weltkrieg starken Zerstörungen ausgesetzt war, stammen heute rund drei Viertel der Bausubstanz des Bezirkes aus den Jahrzehnten nach 1945. Jedoch finden sich in einigen Ecken Alt-Giesings auch heute noch einige gut erhaltene historische Gebäude. Ein Manko sind jedoch die kaum vorhandenen Grünflächen – abgesehen von zwei Friedhöfen und einem Freizeitpark bestimmen Wohn- und Gewerbeflächen den Charakter des Bezirkes. Generell herrscht in Obergiesing eine sehr heterogene Bebauung – von Wohnblocks über Einfamilienhäuser bis hin zu Altbauten aus der Gründerzeit lässt sich hier fast alles finden. Und noch etwas macht Obergiesing ganz besonders: Hier wurde nämlich 1971 das erste McDonald’s Restaurant Deutschlands eröffnet.
Pasing-Obermenzing
Seit der Umstrukturierung der Münchner Stadtlandschaft 1992 bildet Pasing-Obermenzing den 21. Bezirk der bayrischen Landeshauptstadt. Er liegt im Westen der Stadt und setzt sich zusammen aus den Stadtteilen Neupasing, Am Westbad, Pasing und Obermenzing. Vor allem die letzten beiden zeichnen sich durch ein extrem ausgeprägtes städtisches Selbstbewusstsein aus.
Pasing-Obermenzing grenzt im Süden an das bayrische Umland, im Westen an den Bezirk Aubing-Lochhausen-Langwied, im Norden an Allach-Untermenzing und im Osten an die Bezirke Moosach, Neuhausen-Nymphenburg und Laim.
Pasing wird von seinen Bewohnern auch gerne das ‚kleine München’ genannt und genießt durch seine Lage an der S-Bahn-Stammstrecke eine optimale Verkehrsanbindung. Gleichzeitig ermöglicht die Lage des Pasinger Bahnhofs an der DB-Hauptstrecke einen direkten Anschluss an den Fernverkehr. Zwei Tram-Bahnlinien fahren in die Innenstadt, verschiedene Buslinien verkehren innerhalb des Stadtteils. Wohnen kann man in Pasing sowohl in luxuriösen Villen, gut erhaltenen Altbauten als auch in ehemaligen Arbeitersiedlungen. Eine vielfältige Kulturlandschaft sowie eine ausgeprägte soziale Infrastruktur komplettieren das Bild Pasings als eine schöne und familienfreundliche Stadt in der Stadt.
Obermenzing dagegen hat einen gehobenen dörflichen Charakter und ist seit jeher eine der beliebtesten Wohngegenden für den gehobenen Mittelstand. Kern des Stadtteils ist die aus dem 12. Jahrhundert stammende Dorfkirche St. Georg. Um diese herum entstanden nach dem Krieg zahlreiche Villen und Einfamilienhäuser. Der latent ländliche Charakter Obermenzings wird noch unterstrichen durch die beiden Flüsse Würm und Schlosskanal, die den Stadtteil durchfließen.
Pasing-Obermenzing bietet für jeden Geschmack etwas und repräsentiert somit alle Schichten und Facetten der Isarmetropole.
Sendling-Westpark
Sendling-Westpark liegt im Südwesten Münchens und bietet, rund um den namensgebenden Park von 72 Hektar viele großstädtische Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten. Der Bezirk Nummer 7 grenzt im Süden an Thalkirchen-Obersendling- Forstenried-Fürstenried-Solln, im Osten erreicht man Hadern, im Norden liegen Schwanthalerhöhe und Laim und im Westen grenzt Sendling-Westpark an den Schwesterbezirk Sendling.
Sendling-Westpark ist ein verhältnismäßig junger Stadtteil, der einen Teil seiner Bausubstanz dem sozialen Wohnungsbau in den Jahren nach Ende des Zweiten Weltkrieges verdankt. Eine Ausnahme bildet die in den 20er Jahren angelegte Einfamilienhaussiedlung in der Albert-Roßhaupter-Straße. Generell wird das Stadtteilbild von mehrgeschossigen Wohnhäusern entlang der Hauptstraßen, und von Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen mit Gärten in den Randgebieten geprägt.
In München ist der Bezirk durch seine Vielzahl an sozialen, öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen bekannt. So finden sich hier ein Altenheim, eine Behindertenwerkstatt, die Zentrale des ADAC, die Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft, der TÜV Süddeutschland und die Kfz-Zulassungsstelle.
Kern und Namenspatron des Bezirkes ist der Westpark, auf dem 1983 die Internationale Gartenbauausstellung ausgerichtet wurde. Heute umfasst das Freizeitangebot des Parks Sportplätze, Grillgelegenheiten, zwei Biergärten, Cafés und zahllose Wander- und Fahrradwege.
Sendling-Westpark ist ein solider familienfreundlicher Stadtbezirk Münchens, der vor allem durch seine günstigen Mieten und die guten Naherholungsmöglichkeiten überzeugt.
Sendling
Sendling, der sechste Münchner Stadtbezirk, liegt im Süden der Stadt und unterteilt sich in die beiden Stadtteile Untersendling und Sendlinger Feld. Sendling grenzt im Süden an Thalkirchen-Obersendling- Forstenried-Fürstenried-Solln. Im Westen erreicht man Sendling-Westpark, im Norden Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und Schwanthalerhöhe und im Osten grenzt Sendling an Untergiesing-Harlaching.
Sendling ist in München vor allem als Standort der 1912 eröffneten Großmarkthalle bekannt. Das Areal mit einer Fläche von 310.000 Quadratmeter ist der drittgrößte Umschlagsplatz für Obst und Gemüse in Europa nach Paris und Mailand. So verwundert es nicht, dass die Großmarkthalle auch einer der größten Arbeitgeber der Region ist.
Der Bezirk ist verhältnismäßig dicht besiedelt und wird in der Bausubstanz hauptsächlich von Mietshäusern und wohnungsgenossenschaftlichen Bauten geprägt. Ein Drittel der Gebäude in Sendling entstand vor 1945. Seit einigen Jahren werden diese Altbauten aufwändig saniert und sind daher bei Wohnungssuchenden sehr beliebt. Wenn den Bewohnern mal der Sinn nach Erholung im Grünen steht, fahren sie zumeist zu den großen Parks am Rande des Bezirks. Innerhalb Sendlings sind Grünflächen dagegen eher rar gesät.
Sendling ist infrastrukturell sehr gut erschlossen – sowohl für den öffentlichen Personennahverkehr als auch für den Individualverkehr. So fahren hier zwei S-Bahn und zwei U-Bahnlinien. Leider stellen die vielen PKW und LKW auf den wichtigsten Straßen des Bezirkes zuweilen ein Problem für die Anwohner dar. Hält man sich jedoch in den ruhigeren Seitenstraßen Sendlings auf, zeigt sich der Bezirk von seiner schönen und beschaulichen Seite.
Ramersdorf-Perlach
Ramersdorf-Perlach ist der 16. Stadtbezirk Münchens und liegt im Südosten der Isarmetropole. Im Süden und Osten erreicht man das umliegende bayrische Bundesland, im Westen Obergiesing, und im Norden die drei Bezirke Au-Haidhausen, Berg am Laim und Trudering-Riem.
Der Bezirk, wo auf einer Fläche von fast 2000 Hektar über 100000 Einwohner leben, setzt sich zusammen aus den Vierteln Ramersdorf, Perlach, Neuperlach und Waldperlach.
Ramersdorf wurde erstmals im Jahre 1006 urkundlich erwähnt – 876 Jahre später wurde es nach München eingemeindet. Die lange Geschichte Ramersdorfs ist noch heute an der Wallfahrtkirche Maria Ramersdorf, einem der ältesten Wallfahrtsorte Bayerns, zu erkennen. Leider ist diese von mehrspurigen Verkehrsadern umgeben, so dass man sich bei einem Besuch auf etwaige Belästigungen durch Staub und Lärm einstellen sollte.
Perlach hat sich seinen dörflichen Charme über die Jahrhunderte gut bewahren können und bietet heute bietet vielfältige Wohnmöglichkeiten für Familien inmitten von weitläufigen Grünflächen. Neuperlach wurde in den 50er Jahren des 20.Jahrhunderts als Erweiterung des Bezirkes errichtet, um der herrschenden Wohnungsnot Herr zu werden. Heute wohnen hier in zahlreichen Wohnblocks knapp 55000 Menschen. Damit ist Neuperlach die größte Satellitenstadt im westlichen Deutschland.
Ganz anders verhält es sich mit der 1912 erbauten Gartenstadt Waldperlach. Ursprünglich als Einfamilienhauskolonie geplant, hat sich Waldperlach zu einem lebendigen Viertel mit Kleinstadtcharakter entwickelt.
Ramersdorf-Perlach repräsentiert somit viele Facetten Münchens – vom Einfamilienhaus im Grünen über einen dörflichen Bauernhof bis hin zum Hochhaus mit günstigen Mieten findet man hier am Rande de Großstadt eigentlich alles.
Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt
Der Münchner Stadtbezirk Nummer 2, die Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, erstreckt sich auf einer Fläche von 439 Hektar im zentralen Bereich der bayrischen Landeshauptstadt. Im Süden der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt liegen Untergiesing-Harlaching und Sendling, im Westen erreicht man die Schwanthalerhöhe, im Norden grenzt der Bezirk an die Maxvorstadt und im Westen an Altstadt-Lehel sowie Au-Haidhausen.
Das Zentrum der Ludwigsvorstadt und zugleich einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der gesamten Stadt ist der Hauptbahnhof. Das angrenzende Bahnhofsviertel wurde nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges komplett neu errichtet und ist heute ein sehr multikulturell geprägter Teil Münchens. Jedoch findet sich hier mit dem Deutschen Theater auch eine der kulturellen Attraktionen Münchens.
Weltbekannt ist die Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt vor allem für das nach der Theresienwiese benannte Wiesnviertel. Zu Füßen der Bavariastatue findet hier jedes Jahr das Oktoberfest statt. Wenn nicht gerade Millionen von Menschen auf der Wiesn ihr Maß genießen, sorgen vielerlei Shows, Jahrmärkte und sonstige Veranstaltungen dafür, dass im Wiesenviertel niemals Langeweile aufkommt.
In der Isarvorstadt mischen sich junge, trendorientierte Bewohner mit alteingesessenen Münchnern. Aufgrund der sehr gut erhaltenen Altbauten eines der beliebtesten Wohngebiete Münchens, was sich auch auf die Mieten auswirkt.
Insgesamt bietet die Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt von allem etwas und ist einer der schönsten und typischsten Münchner Stadtbezirke.
Liste aller Orts- und Stadtteile
- Allach
- Altstadt
- Am Hart
- Au
- Aubing
- Berg am Laim
- Bogenhausen
- Feldmoching
- Forstenried
- Freimann
- Fürstenried
- Hadern
- Haidhausen
- Harlaching
- Hasenbergl
- Isarvorstadt
- Laim
- Langwied
- Lehel
- Lochhausen
- Maxvorstadt
- Milbertshofen
- Moosach
- Neuhausen
- Nymphenburg
- Obergiesing
- Obermenzing
- Obersendling
- Pasing
- Perlach
- Ramersdorf
- Riem
- Schwabing
- Schwabing-West
- Schwanthalerhöhe
- Sendling
- Sendling-Westpark
- Solln
- Thalkirchen
- Trudering
- Untergiesing
- Untermenzing
